Willkommenstrunk

Ernteorganisation

Ihr wollt eine Erntegruppe organisieren? Super!

Zur Unterstützung hier ein kleiner Leitfaden:

Zeitpunkt:

Gebt uns so bald wie möglich euren Erntetermin durch, damit wir ihn publizieren und weitere Interessierte dafür gewinnen können:

Bäume:

Wir geben euch die Standorte der Obstbäume in eurem Umfeld durch, die uns zum Beernten gemeldet wurden. Wenn ihr selbst Bäume ausfindig macht und markieren wollt, können wir euch Baumschilder zur Verfügung stellen (wenn ihr sie selbst ausdrucken und laminieren wollt: Hier gibt es das pdf zum Herunterladen).

Erntevorbereitung:

Erfahrene Obsternter arbeiten gerne mit der effizienten Schütteltechnik; bei hohen Bäumen kann ein Seil über die oberen Zweige geworfen und das Obst damit heruntergestreift werden. Beim Einsatz von Leitern bitte auf die Sicherheit aller Beteiligten achten. Die Obstbäume bitte pfleglich behandeln, so dass möglichst keine Zweige abbrechen.

Notwendige und nützliche Utensilien:

Mithelfende Flüchtlinge:

Wenn ihr selbst keine direkten Kontakte zu Flüchtlingen habt, nennen wir euch Kontaktpartner. Wenn ihr selbst auf Flüchtlinge zugehen wollt, unterstützen wir euch mit Infoflyern, in denen die Aktion in verschiedenen Sprachen vorgestellt wird.

Erntetag:

Für ein schönes geselliges Miteinander am Erntetag gibt es neben gut koordinierter Zusamenarbeit nichts Besseres als ein schönes gemeinsames Picknick. Jeder bringt etwas mit, dabei denkt bitte daran, dass die Menschen aus den südlicheren Gefilden eher kein Faible für Vollkornbrot haben und Muslime das Fleisch, wie wir es gewohnt sind, nicht essen. Am besten sprecht euch vorher ab, so dass für jeden etwas Passendes dabei ist. Toll ist, wenn jemand in der Nähe einen schönen Eintopf für die Erntetruppe kochen kann und euch für eine entspannte Pause auf seinem Hof beherbergt.

Beim Ernten und Aufsammeln achtet bitte darauf, keine angefaulten Früchte zu verwenden. Hier und da ein Wurm ist dagegen kein Drama.

Birnen müssen zum Versaften möglichst hart sein und dürfen max. zur Hälfte mit Äpfeln gemischt werden.

Saften:

Meldet euch mindestens eine Woche, in der Hochsaison Mitte bis Ende Oktober besser zwei Wochen vorher bei der Mosterei an und gebt die voraussichtliche Erntemenge durch. Die Mosterei Karmitz ist eingestellt auf Anlieferungen für den Willkommenstrunk, Flaschen werden euch zur Verfügung gestellt und hinterher gesammelt mit uns abgerechnet.

Für einen Mostetermin ruft dort bitte Mo–Fr zwischen 18 und 20 Uhr an unter 05864-986903

Die Pressung ist kostenlos, wenn ihr 2/3 des Saftes bei den Karmitzern belasst. Wenn ihr lieber den ganzen Saft mitnehmen und die Pressung bezahlen wollt (60 cent/Liter), gebt dies bitte bereits bei der Terminanmeldung mit an.

Wer lieber Saft in Kanistern (3 oder 5 l) machen möchte, kann auch zur Mosterei von Jörg Knaak in Müggenburg gehen und dort die Konditionen absprechen.

Etikettieren:

Gebt uns die Anzahl der Etiketten durch, die ihr braucht, wir lassen sie euch zukommen. Angelegt sind sie für 1-Liter-Behältnisse, falls ihr Kanister habt, müsstet ihr euch die Mühe machen, die Zahl entsprechend zu überschreiben oder -kleben.

Verkauf:

Ihr könnt die Flaschen entweder direkt verkaufen bzw. gegen Spende abgeben oder an geeignete Orte zum Verkauf bringen. Gebt uns dafür einfach bescheid: .

Der Erlös soll vollständig den Flüchtlingen zugute kommen, Kosten für Flyer, Etiketten und Flaschen haben wir über unsere Sponsoren abgedeckt.

Gebt das Geld, das ihr einnehmt bitte an Zuflucht Wendland oder den Kulturbahnhof Hitzacker KUBA e.V., der es dann für geeignete Zwecke weiterleiten wird. Wenn ihr aus eurem Umfeld eine Idee mitbringt, für die eure Einnahmen gut gebraucht werden könnten, besprecht das mit den Ansprechpartnern dieser Flüchtlingsinitiativen.

Kleine Doku:

Diese ganze Aktion wird an so vielen verschiedenen Orten mit vielen verschiedenen Menschen stattfinden, so dass es für jeden interessant sein wird, zu erfahren, was bei den anderen Gruppen gelaufen ist. Deshalb bitten wir euch, für uns zu erfassen, wieviel ihr an Äpfeln und Birnen geerntet habt und wieviel Saft ihr herausbekommen habt.

Bitte macht auch Fotos von eurer Aktion, die wir nachher online stellen. Und erzählt gerne, wie es für euch war, mit wem ihr zusammen geerntet habt, welche Nationalitäten dabei waren, wie die Verständigung geklappt hat, was schön oder auch nicht so gut war, was wir für ein nächstes Mal noch besser machen können.

Und jetzt – viel Spaß, volle Obstkörbe und fruchtbare Stunden miteinander!

Wir sehen uns spätestens auf dem
Erntefest am Samstag, 7. November ab 15 Uhr auf dem Rosenhof in Göttien! :-)

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